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Kategorie: Aktuelles

Mitgliederversammlung 2026

Am 21. März 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Schützenverein Warburg von 1591 e.V. statt. Der Vorstand konnte viele Mitglieder des Vereins begrüßen. Wie immer galt es zunächst einige Regularien abzuwickeln. Es wurde zunächst der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Der Bericht des ersten Vorsitzenden, Heiner Müller, ließ noch einmal das Jahr 2025 mit all seinen Highlights Revue passieren. Der Kassierer, Holger Scholze, gab einen Einblick in die aktuelle Situation des Vereinsvermögens. Anschließend gab es noch turnusgemäß Wahlen zu neu zu besetzenden Vorstandspositionen. Zeremonienmeister Luzian Schneider wurde in seinem Amt bestätigt. Der Vertreter der II. Kompanie Michael Dorstewitz wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Die IV. Kompanie wählte Johanna Seewald neu als Beisitzerin. Schriftführer Matthias Nolte stellte sich nicht mehr zur Wahl, hier wurde neu gewählt Matthias Schirbel.

Der 2. Vorsitzende Christian Jansen stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Mit dem Rückzug des besonders langjährigen Vorstandsmitglieds ging eine Ära zu Ende. Christian Jansen hat über sehr viele Jahre die Geschicke des Schützenvereins Warburg mit geleitet. Zunächst über viele Jahre als Offizier der ersten Kompanie, dann als Mitglied im Schützenrat. Dort war er zunächst 4 Jahre gewählter Beisitzer der I. Kompanie, dann 4 Jahre Schriftführer und zuletzt 16 Jahre als 2. Vorsitzender tätig. In all dieser Zeit war er unbestreitbare Stütze für den Verein in allen organisatorischen sowie juristischen Fragen. Seine ganz besonders besonnene und fein ironische Art, Dinge zu erkennen und zu regeln werden dem Vorstand sehr fehlen. Seine Definition von Ehrenamt war: Man macht für andere die Arbeit ohne finanzielle Anreize. Und so hat es Christian jahrelang gehalten, er hat einfach gemacht, organisiert, geregelt, ohne zu fragen, was es für ihn bringt. Christian Jansen wollte sich aus nachvollziehbaren Gründen nun von verantwortlicher Funktion im Verein verabschieden und künftig ‚nur noch Schütze sein‘.

Für die Position des 2. Vorsitzenden stellte sich der Schütze Julian Becker zur Wahl. Er ist unserer III. Kompanie angehörig und übernimmt nun die Aufgabe und Verantwortung der Position im Vorstand.

Anschließend wurden noch einige Anträge von Schützen besprochen, teilweise kontrovers, aber immer an der Sache orientiert. Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein gab es ebenfalls noch zu feiern. Zum Abschluss wurde das Warburger Schützenlied gesungen, angestimmt von Oberst Elmar Sagel.

Die Versammlung wurde unterstützt durch eine großzügige Bierspende der Warburger Brauerei. Auch Susanne Hartmann, die Witwe unseres viel zu früh verstorbenen Mitglieds Hubert Hartmann, hat den Schützen dankenswerterweise ein großes Fass Bier zukommen lassen. Die Schützenschwestern und -brüder blieben noch eine lange Zeit sitzen und die ein oder andere Anekdote wurde bei einem guten Glas Bier ausgetauscht.

Alter und neuer 2. Vorsitzender des Schützenvereins Warburg

Einladung zur Mitgliederversammlung 2026

Am 21. März 2026 findet um 19.00 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung des Schützenverein Warburg von 1591 e.V. im Pädagogischen Zentrum (PZ) statt. Hierzu ergeht an alle Mitglieder des Vereins eine ausdrückliche Einladung. Schriftliche Einladungen durch den Vorsitzenden sind bereits unterwegs.

Es gibt viele Themen zu bearbeiten, viele Dinge nach zu betrachten und auch Neuwahlen von Vorstandsposten stehen in diesem Jahr wieder an. Also allesamt wichtige Themen, die eine große Zahl von Teilnehmenden wünschenswert macht. Die Mitgliederversammlung als Organ unseres Vereins ist ein wichtiger Baustein unseres Vereinslebens, getroffene Beschlüsse betreffen jedes Mitglied gleichermaßen. Nachstehend bereits zur Kenntnis die Tagesordnung für die diesjährige Versammlung.

Selbstverständlich wird es im Anschluss auch einen kleinen Imbiss sowie ausreichend gekühlte Getränke geben.

Winterwanderung 2026

Die 1. Kompanie des Schützenvereins Warburg lud zur traditionellen Winterwanderung ein. Es fanden sich bei schönstem Winterwetter erneut viele Schützen ein. Viele geladene Gäste sind ebenfalls der Einladung gefolgt, ob vom Schützenverein Menne, vom Schützenverein Germete oder auch mit einer großen Abordnung von der Königsträßer Kompanie des Paderborner-Bürger-Schützenvereins.
Nach einem kurzen Warm-Up ging es auch schon los durch die verschneite Warburger Börde. An der Jakobuskapelle gab es noch einen Zwischentrunk. Gerd Schubert, Mitglied des Schützenvereins Menne, erklärte etwas zu dem untergegangenen Ort Papenheim.
Die Wanderung fand in der Schützenhalle Menne einen gebührenden Abschluss bei leckerem Essen kühlen Getränken und vielen guten Gesprächen.

Offiziersversammlung 2026

Oberst Elmar Sagel lud alle Offiziere sowie den Vorstand ein zu einer Offiziersversammlung. Viele Offiziere aus allen vier Kompanien kamen, um sich aktuellen Fragen zu stellen, an spannenden und lebhaften Diskussionen zu beteiligen. Alles um den Schützenverein Warburg zukunftsfit zu machen und für kommende Aufgaben und Herausforderungen bereit zu sein.

Nach Abschluss des offiziellen Teils lud der Oberst noch zu einem reichhaltigen Schnitzelbuffet ein. Dieses wurde mit diversen kühlen Getränken aus der Warburger Brauerei genossen. Es gab noch viele gute und angeregte Gespräche.

Volkstrauertag 2025

Der Schützenverein Warburg von 1591 e.V. ruft alle auf, an der zentralen Gedenkveranstaltung am 16. November 2025, um 11.30 Uhr auf dem Burgfriedhof in Warburg teilzunehmen.

Gedanken zum Volkstrauertag 2025

Die viel zitierte „Zeitenwende“, ausgerufen nach Russlands Angriff auf die Ukraine, war mehr als nur ein politisches Schlagwort. Sie markiert einen tiefen Einschnitt in Europas Geschichte – und steht für einen klaren Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik. Besonders das Verhältnis Deutschlands zu Russland, aber auch zu den europäischen und transatlantischen Partnern, hat sich seither grundlegend verändert.

Mit dem Krieg in der Ukraine endete die Ära der Entspannung. Jahrzehntelang hatte man auf Dialog gesetzt – nach dem Mauerfall, nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese Hoffnung ist verflogen. Heute bestimmen neue Bedrohungen die Agenda: das Risiko eines atomaren Wettrüstens, die Angst vor weiterer Eskalation. Die regelbasierte Weltordnung wankt, der Westen steht an einem Wendepunkt. Die Bilder vom 28. Februar aus dem Oval Office – der Streit zwischen Trump und Selenskyj – sind zum Sinnbild dieser Erschütterung geworden.

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie lehrt uns. Erinnerung ist kein starres Muster, sondern ein Kompass. Er zeigt uns die Richtung: Demokratie, Freiheit, Verantwortung.

2,8 Millionen Tote auf 830 Kriegsgräberstätten des Volksbunds in 45 Ländern. Diese Zahlen sprechen für sich. Sie mahnen uns, wachsam zu bleiben – und alles zu tun, damit unsere Kinder und Enkel die Schrecken von Krieg und Diktatur nicht erleben müssen.

Am Volkstrauertag senden die Toten – und die Lebenden – eine klare Botschaft:
Gemeinsam für den Frieden.

Frei interpretiert aus: Gedanken zum Volkstrauertag 2025, Herausgeber: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Bayern